• Ansgar Nierhoff: Kein leichtes Spiel
    "Kein leichtes Spiel" thematisiert den Konflikt zwischen zwei getrennten Regionen
  • Ansgar Nierhoff: Kein leichtes Spiel
    Die Tore der Skulptur öffnen sich in verschiedene Richtungen
  • Ansgar Nierhoff: Kein leichtes Spiel
    Die Überwindung der Grenzen war lange Zeit undenkbar, heute ist sie Realität.

Kein leichtes Spiel

2000

Die fast vier Meter hohe und knapp 64 t schwere Stahlskulptur „Kein leichtes Spiel“ von Ansgar Nierhoff steht auf dem Rothaarkamm als überraschendes Zeichen mitten im Wald für den Konflikt zwischen den über Jahrhunderte territorial, sprachlich, kulturell und konfessionell getrennten Regionen Sauerland und Wittgenstein. Eine massive Stahlwand ist in ein großes zentrales Tor, zwei kleinere Tore und zwei Blöcke aufgelöst worden. Der Betrachter kann sehen: alle Teile passen ineinander, schaffen ein Drinnen und Draußen und fordern zum Begehen auf. Der Dialog zwischen den Einzelformen der Skulptur wird durch den Dialog mit dem sie umgebenden Raum, der Natur, vervielfacht. Dieser Kontrast ermöglicht Entdeckungen, Vergleiche und Erinnerungen, für jeden Besucher verschieden. Der so bezeichnete Ort, unweit einer Wegekreuzung an alten Grenzen, lässt Wanderer an der Gemeinsamkeit der ehemals entzweiten Regionen und der Überwindung von Grenzen teilhaben.

Im WDR Fernsehen in der Sendung "west.art Meisterwerke" (Website der Sendereihe: www.wdr.de/tv/westart/meisterwerke/ ) wurde  am 11. Oktober 2011 erstmals ein Filmbeitrag von Martina Müller zum Kunstwerk "Kein leichtes Spiel" ausgestrahlt.

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