• Heinrich Brummack: Der Krummstab
    Der Krummstab war einst Zeichen großer Macht
  • Heinrich Brummack: Der Krummstab
    Eingraviert: das Lutherzitat "Eine allzu große Macht stürzt durch ihre eigene Masse"
  • Heinrich Brummack: Der Krummstab
    Schon von weitem ist der Krummstab als Landmarke sichtbar

Der Krummstab

2005

„EINE ALLZU GROSSE MACHT STUERZT DURCH IHRE EIGENE MASSE“. Dieses Zitat von Martin Luther ziert die 7,50 m hohe, formal labil wirkende Skulptur „Der Krummstab“ von Heinrich Brummack. Der Krummstab zählt zu den bischöflichen Insignien der römisch-katholischen Kirche. 1072 wurde er als Mahnung zur Fürsorge an die Benediktiner-Abtei Kloster Grafschaft verliehen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er mehr und mehr zum Zeichen der kirchlichen Macht. Mit der Enteignung kirchlicher Güter im Rahmen der Säkularisation 1803 gingen dieser weltliche Einfluss – und mit ihm der Krummstab des Klosters – verloren. Für die Errichtung der Skulptur, die eine weithin sichtbare Landmarke auf dem Weg zwischen Schmallenberg und Bad Berleburg bildet, wurden 2.613 kg Aluminium verarbeitet.

Die Fa. HONSEL GMBH & CO. KG aus Meschede stellte für die Errichtung dieser Skulptur 2.613 kg Aluminium AlMg3 kostenlos zur Verfügung.